Erdkunde

Im gesellschaftswissenschaftlichen Fach Erdkunde werden die Schülerinnen und Schüler des Franziskus-Gymnasiums in der Sekundarstufe I in den Klassen 5, 7 und 9 jeweils zweistündig unterrichtet.
In der gymnasialen Oberstufe wählt ein vergleichsweise überdurchschnittlicher Anteil unserer Jahrgangsstufen das Fach Erdkunde entweder als dreistündigen Grundkurs oder als fünfstündigen Leistungskurs – dieser wird in unserem Hause regelmäßig eingerichtet – bis zum Abitur.

Was liegt wo? – Das ist die gängige Vorstellung von Erdkunde.
Heute sieht moderner Erdkundeunterricht am FGV jedoch anders aus – dank unseres mit modernen Medien ausgestatteten Fachraums sind wir in der Lage die Welt ins Klassenzimmer zu holen.
Untersuchte man früher ferne Länder stets nach demselben Schema, wobei physisch-geographische Faktoren (Lage, Größe, Relief, Klima, Boden, Vegetation) eindeutig Vorrang vor human-geographischen (Bevölkerung, Siedlung, Wirtschaft) hatten, macht heute gerade die Analyse räumlicher Strukturen und Prozesse im Zusammenwirken physisch-geographischer und human-geographischer Faktoren den Charakter des Integrationsfaches Erdkunde aus. 

Sogenannte raumbezogene Handlungskompetenz soll den uns anvertrauten Schülerinnen und Schülern helfen in ihrem Leben einen Beitrag zur Bewältigung der Herausforderungen der Gegenwart und Zukunft zu leisten, etwa die

  • Sicherung der natürlichen Lebensgrundlagen für Folgegenerationen durch nachhaltiges Wirtschaften sowie durch soziales und ökologisch verträgliches Handeln,
  • Erfassung von Chancen und Risiken, die mit der Globalisierung verbunden sind,
  • Reduzierung von Disparitäten auf verschiedenen räumlichen Maßstabsebenen durch verantwortungsbewusstes Handeln sowie
  • Gewährleistung eines friedlichen Miteinanders durch interkulturelles Verständnis.

Im Selbstverständnis unserer franziskanischen Schule sollen unsere Schülerinnen und Schüler also zur Bereitschaft und Befähigung erzogen und unterrichtet werden, an einer gerechteren und friedlicheren Welt mitzuarbeiten.